Chinesisch-Intensivkurs an der South China Normal University in Guangzhou 2016

Auch in diesem Schuljahr, vom 16. März bis zum 1. April 2016, konnte der Bayerisch-Chinesische Schülerkontakte e.V. mit insgesamt 15 Schülerinnen und Schülern erneut eine Sprachreise an die o.a. Universität durchführen. Wiederum zeigte sich dabei die große Verbundenheit zwischen dieser Universität und unserer Schülergruppe. Durch das besondere Engagement der dortigen Fakultätsleitung für Chinesisch als Fremdsprache ist auch diese Unternehmung zur besten Zufriedenheit aller Beteiligten gelungen.

Guangzhou Tower

Guangzhou Tower

In diesem Schuljahr haben drei Schüler aus eigenem Antrieb einen Bericht über die drei sehr erfahrungsreichen Kurswochen verfasst, den wir als Anlage beifügen. Wir finden, dass gerade die Sicht der Beteiligten weit mehr über diese Sprachkurse in China aussagen, als die sonstigen Berichte begleitender Lehrkräfte, die vielleicht manchmal aus ihrer Sicht nicht so ganz die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln können.

Umso eindrucksvoller, dass in unserem Fall der Schülerbericht nahezu deckungsgleich unseren Einschätzungen entspricht. Schön ist dabei, dass ein deutliches „Dankeschön“ an alle gerichtet wird, die diese Reise ermöglicht und unterstützt haben. Das hört man nicht immer, Jugend hat also doch noch „Tugend“!

Noch ein paar Ergänzungen von uns:

Bemerkenswert war wiederum die herzliche und fürsorgliche Betreuung durch Herrn Dai, dem Dekan der Auslandsabteilung der Universität, sowohl für unsere Schüler, wie auch für uns.

Ebenso haben wie in den Vorjahren das hohe Engagement der Chinesisch-Lehrkräfte der Universität in der Abteilung Chinesisch als Fremdsprache und deren moderne Unterrichtsmethoden uns sehr beeindruckt.

Wiederum bestens organisiert war die Betreuung unserer Schüler durch Studentinnen und Studenten der Fakultät für Germanistik die mit unseren Schülern die Freizeit gestalteten und dabei ihre eigene Sprechfähigkeit ebenso wie die unserer Gruppe sehr gut fördern konnten. Dazu gehören auch die von uns gestalteten Unterrichtsstunden für die chinesischen Germanistik-Studenten über demokratische Strukturen und die Kultur in unserem Land.

Die Wochenendfahrt nach Hongkong und das sehr gut durchdachte Kulturprogramm in der Stadt Guangzhou brachten lebendige Erfahrungen für unsere Gruppe und stießen bei den Schülern auf großes Interesse.

Walk of Fame in Hongkong

Walk of Fame in Hongkong

Die klaren und fundierten Abmachungen in Form eines „Kooperationsabkommens“ aus dem Vorjahr haben sich bestens bewährt.

Auf die zweite Wochenendfahrt nach Guilin haben wir in diesem Jahr verzichtet. Das touristische Chaos in dieser Stadt und in deren Umgebung stand nach unserer Auffassung in keinem Verhältnis zu dem hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Es wurde immer wieder betont, dass die Universität die Zusammenarbeit mit uns als Verein aus der Bayerischen Partnerprovinz auch in Zukunft weiter vertiefen und beleben möchte. Dies ist fast schon eine Verpflichtung für uns, auch in den kommenden Jahre wieder Sprach-reisen nach Guangzhou zu organisieren, die wir sehr gerne erfüllen möchten.

Der Sprachzugewinn in den drei Wochen mit insgesamt 43 Stunden Unterricht und zusätzli- chen Hausaufgaben war überdurchschnittlich groß, vor allem die Bereitschaft, sich mit anderen auf Chinesisch zu verständigen, und das nicht nur beschränkt auf touristische Kontakte.

So bleibt uns nur zu wünschen, dass diese im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler äußerst positive Sprachschulungsreise im gerade begonnen Schuljahr eine ebenso positive Fortsetzung findet und damit die Partnerschaft zwischen Bayern und der Guangdong-Provinz weiter vertieft werden kann.

Dr. Irmgard Enzinger und Gabriele Versbach, Begleitlehrkräfte

Hier finden Sie die drei Berichte aus der Sicht der Schüler_innen

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